Albert-Schweitzer-Wohnen und Leben gem. GmbH

Wir wollen erreichen:

- Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen

- ihre Würde und ihre Rechte zu wahren

- und jeden Menschen nach seinen persönlichen Fähigkeiten und Wünschen zu begleiten und zu fördern.

 

Neben den stationären und ambulanten Wohnangeboten bieten wir auch Erfahrungen und kompetente Beratung in verschiedenen weiteren Themenbereichen. Unter anderem bieten wir Hilfeleistungen im Rahmen des "Persönlichen Budgets" an.

Stationäres Wohnen

Ambulante Angebote

Treffpunkt

Aufnahme finden in unseren Wohnangeboten grundsätzlich Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Mehrfachbehindert ist hier so definiert, dass neben der geistigen Behinderung als Grundvoraussetzung weitere körperliche und/oder psychische Behinderungen oder Verhaltensauffälligkeiten vorliegen und die Versorgung in anderen Einrichtungen deshalb nicht geeignet erscheint.

 

Das Angebot richtet sich im Sinne gemeindenaher Versorgung zunächst an Bremerhavener Bürgerinnen und Bürger, steht aber auch Menschen mit Behinderungen aus dem angrenzenden Landkreis offen.

 

Die Aufnahme in eine unserer Wohnformen ist auf Dauer angelegt und besteht auch nach Beendigung der Tätigkeit in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) fort.

 

Je nach eigenen Möglichkeiten, ob man viele Dinge selber erledigen kann und nur hier und da Unterstützung benötigt oder man viel Unterstützung oder sogar Pflege benötigt, stehen verschiedene Wohnformen zur Wahl: Wohnstätte, Wohngruppe oder Wohnung.

 

1. Das eigene Zimmer in der Wohnstätte

 

Mitarbeiter/innen sorgen für alles, was der Bewohner/die Bewohnerin nicht selber machen kann. Rund um die Uhr sind Mitarbeiter/innen anwesend, helfen wo nötig zum Beispiel beim Waschen und Anziehen und bei der Gestaltung der Freizeit, achten auf den Gesundheitszustand und tun vieles, damit der Bewohner sich in seinem neuen Zuhause wohlfühlen kann. Besuche zu Hause sind jederzeit möglich und Besuche von Angehörigen in der Wohnstätte sind gerne gesehen.

 

2. Die Wohngruppe für zwei bis höchstens acht Personen

 

Nach einer Eingewöhnungszeit kann man selber zur Bushaltestelle gehen um zur Arbeit zu fahren. Nachts sind keine Mitarbeiter notwendig, weil man sich dann schon selbst zu helfen weiß. Mitarbeiter/innen tun zwar Einiges, um die Wohngruppe zu unterstützen, sind aber nicht zu jeder Zeit anwesend. Natürlich hat jeder sein eigenes Zimmer. Die meisten Dinge im Haushalt werden gemeinsam erledigt. Jeder hilft nach seinen Kräften mit. 

 

3. Die Wohnung zu zweit oder auch alleine

 

Ganz alleine geht es nicht und es ist gut, wenn regelmäßig ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin nach dem Rechten sieht. Ist für das Wochenende eingekauft, ist genug Geld vorhanden, steht ein Arztbesuch an, muss Kleidung gekauft werden, ist Papierkram zu erledigen oder drückt irgendwo der Schuh? Aber sonst kommt man in der Regel gut alleine zurecht.

Nach einem Antrag auf Aufnahme in eine unserer Wohnformen prüfen wir, ob ein geeigneter Platz zur Verfügung steht. Wenn mehrere Aufnahmegesuche bei uns vorliegen - und das ist in der Regel der Fall - versuchen wir herauszufinden, für wen eine Aufnahme am dringensten verwirklicht werden muss. Die abnehmende Leistungsfähigkeit älter werdender Angehöriger oder ein Angehörige überfordernder hoher Betreuungsaufwand sind beispielsweise Kriterien, die wir zu berücksichtigen versuchen. Wir überlegen auch, ob der aufzunehmende Bewohner/die aufzunehmende Bewohnerin mit den schon dort wohnenden Bewohner/innen gut zusammenleben kann und ob wir mit dem zur Verfügung stehenden Platz eine angemessene Betreuung leisten können.

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